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neuigkeit

5 Tipps für Fasten abseits vom Essen

Verzichten mal ganz anders

Verzichten mal ganz anders

Konsum- Plastik- oder Schlechte-Laune-Fasten, es gibt viele erstaunliche Möglichkeiten in der Fastenzeit sinnvoll zu verzichten. Wir haben fünf zusammengestellt.

Die Fastenzeit hat gerade begonnen und das Thema Fasten ist in aller Munde: Intervallfasten, Zuckerfasten, Saftfasten – fast immer dreht es sich dabei um das Brechen mit Essgewohnheiten. Doch Verzichten geht auch anders: Fünf Tipps fürs Fasten abseits vom Essen.

1. Plastik-Fasten

37 Kilogramm Plastikmüll verursacht jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Wie wäre es mal damit einige Wochen zu versuchen auf Plastik zu verzichten und den Müllberg etwas zu reduzieren? Ganz so schwer wie es auf den ersten Blick scheinen mag, ist der Verzicht gar nicht. Viele Waren gibt es in der Zwischenzeit auch ohne Verpackung zu kaufen. Ein Tipp: Auf dem Wochenmarkt oder direkt beim regionalen Erzeuger einkaufen. In vielen Großstädten gibt es inzwischen auch Unverpackt-Läden, die alles Mögliche ohne Verpackung anbieten.

Wer sich für diese Art des Fastens interessiert, kann sich Tipps von Bea Johnson holen. Der Müll, den ihre vierköpfige Familie im Jahr produziert, passt in ein Einmachglas. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von tollen Blogs, die sich mit dem plastikfreien Leben befassen.

2. Klima-Fasten

Beim Klima-Fasten geht es darum, den eigenen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wer kann, könnte das Auto für einige Wochen möglichst wenig nutzen, nicht fliegen und Heizkosten sparen. Wie letzteres am besten geht, zeigt beispielsweise das Nachhaltigkeitsportal utopia. Auch der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter könnte gleich mitgedacht werden.

3. Konsum-Fasten

Wie wäre es damit, sich einige Wochen einfach mal gar nichts Neues zu kaufen. Keine Klamotten, kein anderer neuer Schnickschnack. Einfach mal nichts online bestellen. Sollte man doch dringend etwas brauchen, kommt vielleicht auch leihen in Frage. Inzwischen gibt es viele Tausch- und Leihbörsen im Internet, selbst Tchibo bietet Kinderkleidung zum Leihen an. Falls leihen nicht möglich ist, wäre Second-Hand-Kaufen eine andere Alternative.

4. Schlechte-Laune-Fasten

Ja, das Wetter ist gerade mies, Karneval ist vorbei und im Job ist die Hölle los. Es gibt viele Gründe für schlechte Laune. Gegensteuern ist also angesagt: Warum nicht mal ein paar Wochen versuchen, die miese Laune zu vertreiben. Wie wäre es damit, anderen Menschen regelmäßig ein Lächeln zu schenken? Das hilft auch gegen die eigene schlechte Laune. Eine positive Grundstimmung kann wahre Wunder bewirken und macht das nass-kalte Wetter deutlich besser ertragbar. Inspiration dafür gibt es hier.

5. Kneifen-Fasten

Ja richtig gehört. Hierbei geht es darum, in unangenehmen Situationen nicht mehr zu kneifen. Beispielsweise jemandem kontra zu geben, wenn er sich rassistisch äußert oder der alten Dame beim Überqueren der Straße helfen und nicht still und leise warten, bis es jemand anderes macht. Es geht darum einfach das zu tun, was man sich sonst gerne verkneift und sich danach dafür schämt. Kneifen-Fasten ist eine Idee der Evangelischen Kirche, die sich jedes Jahr eine besondere Art des Fastens ausdenkt.

mrn

Foto: PABLO HERMOSO/magdeleine.co

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Peter Schröder vor 4 Monaten

Ausgezeichnet. Endlich stehen wir nicht mehr mit unserem Verhalten im Abseits. Ich weiß nicht mehr, wann wir die letzte Kleidung gekauft haben. Mit dem Auto wird nur drei bis fünf Mal im Monat gefahren. Zum Einkaufen nehmen wir, sofern möglich, Gefäße oder Tüten mit, in die die gekauften Waren kommen. meistens wird zu Fuß eingekauft. Im Internet wird nur in Sonderfällen gekauft, wenn keine andere Möglichkeit besteht. Hoffentlich machen viele Menschen mit, dann können wir etwas Gutes für die Umwelt und im Endeffekt für die Menschheit, Fauna und Flora tun.