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Einblick

Social Banking als Statement

Eine aktuelle Studie belegt: Nachhaltiges Banking entspricht der Lebenseinstellung vieler Menschen. Doch wer sich einen Wechsel von der konventionellen Bank hin zum Social Banking vorstellen könnte, erwartet sich davon mehr, als nur Zinsen und kundenorientierte Finanzdienstleistungen. Um herauszufinden, wie viele dieser Menschen in Zukunft tatsächlich wechseln könnten, wurden 1.010 Verbraucher ab 16 Jahren und 3.199 Kunden von sozial-ökologischen Banken in Deutschland befragt.

16 Millionen Menschen

zeb/, eine Beratungsgesellschaft für den Finanzdienstleistungssektor, die Alanus Hochschule und puls Marktforschung haben die erste umfassende Marktstudie zum Social Banking in Deutschland veröffentlicht. In dieser Studie werden unter anderem die Marktpotenziale von nachhaltigem Banking tiefgehend analysiert.

Das Ergebnis: Insgesamt 16 Millionen Menschen gehören in Deutschland zu der Zielgruppe, die sich für nachhaltige Geldanlagen interessiert. Das bedeutet, all diese Menschen sind potenzielle Kunden für die Nachhaltigkeitsbanken. Sie könnten mit ihrem Bankwechsel etwas bewegen: für einen besseren Finanzmarkt und für eine nachhaltigere Gesellschaft.

Soziale Rendite plus

Die Menschen, die die Angebote der Nachhaltigkeitsbanken besonders attraktiv finden, sind mehrheitlich hoch gebildet und haben ein höheres Einkommen. Die Kreditvergabe nach sozialen und ökologischen Kriterien empfinden sie als eine „soziale Rendite“. Sie stellt einen zusätzlichen Nutzen zur üblichen finanziellen Rendite beziehungsweise Verzinsung dar. Dementsprechend wird von der Zielgruppe der Nachhaltigkeitsbanken die Gesamtrendite eines Social-Banking-Angebots als höher empfunden als die Rendite eines konventionellen Produkts mit demselben Zinssatz. Aber auch an die allgemeinen Bankleistungen wie die Kundenbetreuung und das Telefon- oder Online-Banking hat diese Zielgruppe überdurchschnittliche Erwartungen. Nachhaltigkeitsbanken müssen also auch in diesem Punkt Besonderes leisten.

Was die Studie allerdings auch zeigt: Dem Wechsel von potenziell 16 Millionen Menschen steht ein Aspekt bisher besonders im Weg, und das ist die noch recht geringe Bekanntheit vorhandener Social-Banking-Angebote. Denn 72 Prozent der Zielgruppe von Nachhaltigkeitsbanken haben noch nie von dieser Art von Banking gehört.
Zudem prognostiziert die Studie, dass ähnlich der Entwicklung im Markt für Bio-Lebensmittel auch konventionelle Banken verstärkt mit Social-Banking-Angeboten um die Gunst dieser 16 Millionen starken Zielgruppe werben werden.

Was heißt das für uns als Triodos Bank? Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Bekanntheit in Deutschland zu vergrößern. Und wir freuen uns hierbei natürlich immer sehr über tatkräftige Unterstützung durch unsere bestehenden Kunden. Denn nichts ist glaubwürdiger als die Empfehlung von einem Freund oder Familienmitglied. Je größer unsere Bank wird, umso mehr können wir gemeinsam bewegen – für eine nachhaltige Zukunft.

Auf diesem Wege auch noch einmal herzlichen Dank an all unsere Kunden, die sich im vergangenen Jahr die Zeit genommen haben, um an der Studie von zeb/, Alanus Hochschule und puls Marktforschung teilzunehmen. Die Erkenntnisse, die wir als Triodos Bank aus der Studie gewinnen konnten, sind sehr wertvoll für unsere weitere Entwicklung. jm

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