Um unsere Website für Sie weiter zu verbessern, benutzen wir Cookies. Durch Nutzung der Seite stimmen Sie unserer Cookie-Richtlinie zu. Mehr über Cookies.

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close

Einblick

Geht doch! Nachhaltigkeit in der Versicherung

Die Barmenia, eine Vorreiterin der Branche, auf ihrem Weg in die nachhaltige Zukunft

Die Barmenia, eine Vorreiterin der Branche, auf ihrem Weg in die nachhaltige Zukunft

Während sich das Gros der Versicherungsbranche mit einem grünen Anstrich begnügt, baut die Barmenia konsequent an einem nachhaltigen Fundament. Und holt sich dabei gerne auch den Rat der Triodos Bank ein.

Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Barmenia.

Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Barmenia.

Versicherungspolicen, die umweltschonendes Verhalten belohnen, papierlose Büros, in denen Fairtrade Kaffee getrunken wird, Sonderprämien für Mitarbeiter, die Vorschläge zur Energieeffizienz einbringen, etc.: Nachhaltiges Engagement gibt es bei der Barmenia reichlich. Und einzeln betrachtet ließe sich damit problemlos ein „grün“ aufgeladenes Marketing füttern. Doch der Versicherungskonzern aus Wuppertal denkt in größeren Zusammenhängen. Für ihn ist Nachhaltigkeit ein Leitgedanke – verankert in den Unternehmenszielen und Führungsgrundsätzen.

Gratwanderung

Unterzeichnung der United Nations Principles for Responsible Investment.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Eurich und der für die Kapitalanlage verantwortliche Vorstand Martin Risse bei der Unterzeichnung der United Nations Principles for Responsible Investment.

Stephan Bongwald ist Nachhaltigkeitsbeauftragter der Barmenia. Wenn es darum geht, das komplexe Engagement fassbar zu machen und zu kommunizieren, konzentriert sich der 44-Jährige auf tiefgreifende Beispiele. Er nennt sie „Leuchttürme“ und kommt dabei schnell auf die Unterzeichnung der United Nations Principles for Responsible Investment (UNPRI) zu sprechen, mit der sich die Barmenia verpflichtet, nachhaltige Aspekte in ihre Investitionsentscheidungen einfließen zu lassen. „Bei uns geht es um 11 Milliarden Euro Anlagevermögen, das ist schon eine andere Hausnummer als nur einzelne Policen verantwortungsbewusst anzulegen“, sagt Bongwald. Damit stehen die Barmenianer vor einer Gratwanderung, die bezeichnend ist für nachhaltig arbeitende Unternehmen: Wie bringt man ökologische und soziale Kriterien in Einklang mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten? Einfach Geld umschichten ist nicht; auf dem Weg zur nachhaltigen und sicheren Kapitalanlage muss sich die Barmenia durch einen Dschungel an Anlagemöglichkeiten kämpfen – eine zeitintensive Angelegenheit, die obendrein Expertise braucht. Unterstützung holen sich die Wuppertaler von externen Analysten und vom Nachhaltigkeitsbeirat, in dem auch Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank sitzt.

Werte

Nachhaltigkeitsbericht 2013 der BarmeniaUm nachhaltig zu wirtschaften braucht es nicht nur einen langen Atem, sondern auch die passenden Werte. Und die entstehen nicht von heute auf morgen, sondern brauchen mitunter Jahre. Es ist daher nicht überraschend, dass es bei der Barmenia erste Ansätze gab, lange bevor Nachhaltigkeit zum Modewort wurde. Altersrückstellungen etwa oder Naturheilverfahren in Krankenpolicen, aber auch die Frage, wie man Mitarbeiter an sich bindet – all das hat laut Bongwald Tradition in Wuppertal. Die Barmenia, so scheint es, hat immer schon vorausschauend gedacht. Und in dieser Kultur sind die Führungskräfte herangewachsen, die aus den Ansätzen von gestern die Nachhaltigkeitsstrategie von heute aufbauten. „Unsere Vorstände sind meistens Jahrzehnte im Unternehmen“, bemerkt Bongwald, der selbst als Versicherungskaufmann bei der Barmenia angefangen hat. In puncto Mitarbeiterzufriedenheit, die ebenfalls auf der Nachhaltigkeitsagenda steht, haben die Wuppertaler offenbar alles richtig gemacht. Und motivierte Mitarbeiter sind entscheidend, wenn es darum geht, die bis 2016 anvisierte CO2-Neutralität zu erreichen.

Mehr Informationen zum nachhaltigen Engagement der Barmenia finden Sie unter www.barmenia-nachhaltigkeit.de.

 
Falls sich bei ihr in Zukunft eine Versorgungslücke auftun sollte, wird Katja Hellmuth nicht lange nach der richtigen Versicherung suchen müssen. Katja Hellmuth ist freie Autorin und schreibt als Mitglied des Autorenteams von raabengrün regelmäßig für Die Farbe des Geldes.

 

Bildquelle: Barmenia Versicherungen, Fotografin: Kristina Malis

Was denken Sie über "Geht doch! Nachhaltigkeit in der Versicherung"?

Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte tragen Sie Ihren Namen ein