Um unsere Website für Sie weiter zu verbessern, benutzen wir Cookies. Durch Nutzung der Seite stimmen Sie unserer Cookie-Richtlinie zu. Mehr über Cookies.

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close

neuigkeit

Das irrsinnige Geschäft mit abgefülltem Wasser

Eine Grafik zeigt das ganze Ausmaß

Eine Grafik zeigt das ganze Ausmaß

Weltweit gibt es nur drei Länder, in denen die Menschen pro Kopf mehr abgefülltes Wasser trinken als in Deutschland – und dies obwohl es hierzulande sauberes Leitungswasser gibt.

Das Geschäft mit abgefülltem Wasser ist riesig, auch in Deutschland: Rund 11,5 Milliarden Liter abgefülltes Wasser werden hierzulande pro Jahr getrunken, was 142 Litern pro Kopf entspricht. Nur in Mexiko, Thailand und Italien trinken die Menschen mehr abgepacktes Wasser. In Thailand und Mexiko gibt es keinen flächendeckenden Zugang zu sauberem Trinkwasser, in Deutschland schon.

Leitungswasser ist in Deutschland nahezu flächendeckend ohne Bedenken konsumierbar, es wird strenger kontrolliert als abgefülltes Wasser und ist etwa 180 Mal günstiger. Hinzu kommt, dass abgefülltes Wasser überwiegend in Plastikflaschen abgepackt wird, oftmals weit transportiert werden muss und somit einen verheerenden ökologischen Fußabdruck hat. Die folgende Grafik, die das Startup trademachines entworfen hat, verdeutlicht die Konsequenzen anschaulich:

Abgefülltes Wasser

 

Was denken Sie über "Das irrsinnige Geschäft mit abgefülltem Wasser"?

Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte tragen Sie Ihren Namen ein

+ Kommentare einblenden (11)

Merk vor 3 Monaten

Natürlich alles richtig, aber man darf nicht vergessen, woher das (auch) kommt. Ich kann mich noch erinnern, dass der damalige Umweltminister Klaus Töpfer medienwirksam im Rhein (schon damals wichtige Trinkwasserquelle) baden ging, um zu beweisen, dass man nicht sofort tot umfällt. In den Köpfen der alten Leute ist das noch drin. Die jungen Leute kennen es nicht anders.

Ich selbst trinke auch Leitungswasser- nur nicht zu Hause. Da ist nämlich so krass viel Kalk im Wasser, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das ohne Langzeitschäden bliebe.

Antwort an Merk
Mareike vor 2 Monaten

Viel Kalk bedeutet ja nur, dass mehr Magnesium, Natrium usw. im Wasser enthalten sind. Auch bei abgefülltem Wasser gibt es da große Unterschiede (siehe Etikett auf der Flasche). Bei Volvic bspw. sind sehr wenige Mineralien enthalten, weshalb auch empfohlen wird, das Wasser nicht nach dem Sport zu trinken.
Für den Menschen ist es eher ungesund, Wasser ohne Mineralien zu trinken, weshalb auch destilliertes Wasser nicht zum Trinken geeignet ist.

Elsa vor 2 Monaten

Ganz klar, das Problem mit den Plastikflaschen und anderes Plastik ist unglaublich groß. Mal ganz abgesehen von der Ressourcenausbeutung in armen Ländern. Auch wenn ich noch! ein Teil des Problems bin, achte ich seit einiger Zeit schon darauf immer weniger Plastikflaschen zu kaufen. Gerade in Deutschland stellt sich mir allerdings die Frage, ob das Trinkwasser wirklich gesund ist. Trinke ich es vermehrt einige Tage/ Wochen hintereinander, bekomme ich latente Bauchschmerzen und mein Körper weigert sich regelrecht das Wasser zu trinken. Das habe ich auch von Freunden gehört. Dieses Phänomen ist ebenfalls in Spanien aufgetreten. Das Leitungswasser in Norditalien und in den Niederlande vertrage ich allerdings sehr gut.
Obwohl das Wasser in Deutschland regelmäßig kontrolliert wird, frage ich mich wer festgelegt hat, was als trinkbares Wasser definiert ist. Heißt trinkbar auch gesund?
Da Glasflaschen meistens teurer sind, muss ich derzeit einen Kompromiss aus Leitungswasser, Plastikflaschen und Glasflaschen eingehen.

Antwort an Elsa
Stef vor 2 Monaten

Mir geht es genauso… Gern würde ich Leitungswasser trinken, genieße es auch, wenn ich auf Besuch bin. In meiner eigenen Wohnung finde ich das Wasser jedoch untrinkbar und bekomme jedes mal Bauchschmerzen, wenn ich mehr als ein Glas pro Tag trinke. Auch wenn das Leitungswasser mit einer guten Qualität geliefert wird, der Vermieter zudem einen Filter eingebaut hat, muss es bis zu meinem Hahn durch absolut veraltete Leitungen. Was daraus mit angeschwemmt wird, möchte ich gar nicht wissen…
Schade!

Antwort an Stef
Timo vor 2 Monaten

Dafür gibts (Auftisch-)Filter, die Rückstände der alten Leitungen uvm. nahezu komplett neutralisieren und an einen Wasserhahn angeschlossen werden. Habe selbst bspw. einen von Sanacell.

Antwort an Stef
Holger vor 2 Monaten

Alte Bleileitungen mussten längst ausgetauscht werden. Ggf muss das sofort nachgeholt werden. Die Beprobungen laut Trinkwasserversorgung finden am Wasserhahn statt, also nach den Leitungen. Gibt’s Probleme, müssen diese beseitigt werden.
Tischfilter (Brita und so) taugen nicht. Wenn, dann fest installierte Filter am Wasserhahn. Sind aber nur sehr selten sinnvoll und vergleichsweise teuer.

Ingolf vor 2 Monaten

Sauft Wasser wie das liebe Vieh und denkt es wär Krambambuli.
Die Tiere sind uns sogar hier überlegen , oder habt ihr schon mal ein Tier mit Flasche gesehen.

Yushin vor 2 Monaten

Ganz gute Infos zu den Problemen mit Einwegflaschengetränken, aber nur kleine Anmerkungen:

* der trademachines-Link zu “Detaillierte[n] Quellen” ist kaputt
* die Partizip-Perfekt-Form von “recyclen” ist “recycelt” oder “recyclet”, aber nicht mit “d”. http://www.canoo.net/inflection/recyceln:V:haben

Antwort an Yushin
Holger vor 2 Monaten

* Der “Link” ist nicht kaputt, es gibt keinen Link, da der ganze Text ein großes Bild ist und der untere Teil ebenfalls noch dieses Bild ist. Bleibt nur abschreiben 😉
* bei “recyclen” (deutsch) wäre es wohl richtig, aber hier steht “recycling” (englisch) und da ist dann “recycled” richtig

Ulrike Vogelbusch vor 2 Monaten

Wie Vieles, existiert dies nur, um damit Geld zu machen.

In den Töpfen der Anderen #61 » Finanzküche vor 2 Monaten

[…] Das irrsinnige Geschäft mit abgefülltem Wasser >> Die Farbe des Geldes […]


+ Kommentare einblenden (11)