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neuigkeit

Was machen wir mit 4.000.000.000.000 Euro?

Wie die Deutschen ihr Vermögen anlegen

Wie die Deutschen ihr Vermögen anlegen

Die Deutschen haben so viel auf der hohen Kante liegen wie nie zuvor. Aber was passiert überhaupt mit dem Geld, das die Haushalte beiseitelegen? Und welche Anlageformen lohnen sich in Zeiten von Niedrigzinsen?

Vier Billionen Euro (4.000.000.000.000) netto haben wir Deutschen auf der hohen Kante liegen, eine Wahnsinnssumme und so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich unser Geldvermögen mehr als verdoppelt. Doch was passiert eigentlich mit dem Geld, das die Haushalte beiseitelegen können?

Die Deutsche Bundesbank gibt regelmäßig darüber Auskunft. Die Zahlen für das erste Quartal 2017 zeigen einmal mehr: Die Deutschen ticken bei der Geldanlage sehr konservativ – trotz der extremen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Haushalte in Deutschland hätten eine Präferenz für als „besonders liquide oder risikoarm wahrgenommene Anlageformen“, schreibt die Bundesbank. Doch was heißt das überhaupt?

Jeder angehende Banker und jede angehende Bankerin lernt zu Anfang des Berufslebens das sogenannte „magische Dreieck“ kennen. Es symbolisiert die drei klassischen Ziele der Vermögensanlage, Sicherheit, Verfügbarkeit und Rendite, von denen bei der Anlagestrategie immer eines vernachlässigt werden muss:

• Wer Sicherheit und Verfügbarkeit haben will, der legt sein Geld auf das Giro- oder Tagesgeldkonto. Dort ist es bis mindestens 100.000 Euro garantiert und jederzeit verfügbar. Rendite (Zinsen) gibt es dafür kaum – zumindest derzeit.

• Wer Sicherheit und Rendite will, kann sein Geld beispielsweise in Festzinsangeboten über eine längere Zeit anlegen. Dafür vernachlässigt er allerdings die Verfügbarkeit.

• Rendite und Verfügbarkeit – das geht zum Beispiel mit Anlagen in Aktienfonds. Läuft die Wirtschaft aber schlecht, droht Kapitalverlust. Die Sicherheit hat hier nicht oberste Priorität.

60 Milliarden Euro Vermögen (netto) haben die Bundesbürger in den ersten drei Monaten dieses Jahres neu gebildet. 17 Milliarden davon hielten sie in Bargeld oder schoben sie auf Giro- bzw. Tagesgeldkonten. Rund 24 Milliarden flossen in Lebensversicherungen und Altersvorsorge, 1,8 Milliarden in Aktien und Unternehmensanteile und 8,8 Milliarden Euro in Fonds – wobei es sich bei letzteren meist nicht um Aktienfonds, sondern um Immobilien- sowie Mischfonds handelt. Insgesamt liegen alleine auf deutschen Giro- und Tagesgeldkonten inzwischen nach Angaben der Bundesbank etwa 1,4 Billionen Euro.

Wir bei der Triodos Bank sind übrigens davon überzeugt, dass dem „magischen Dreieck“ eine Dimension fehlt. Denn es handelt sich in Wirklichkeit um ein „magisches Viereck“. Jede Entscheidung für eine Geldanlage hat auch eine ökologisch-soziale Dimension. Sie kann nie ausgeklammert werden. Bei einer konventionellen Bank ist es im Regelfall nicht ersichtlich, worin genau die Einlagen der Sparer investiert werden. Es kann sein, dass damit Rüstungsfirmen finanziert werden oder Atomkraftwerke. In diesen Fällen sind die Folgen für die Gesellschaft negativ.

Doch es geht auch anders: Die Triodos Bank zeigt konkret und transparent, was mit dem Geld der Kunden passiert. Es wird in Unternehmen und Institutionen investiert, die eine positive Wirkung auf Mensch und Umwelt haben. Die sozial-ökologische Rendite ist bei uns immer mit dabei – egal für welche Kombination des klassischen „magischen Dreiecks“ man sich bei uns entscheidet: Sicherheit & Verfügbarkeit mit unserem Giro– oder Tagesgeldkonto, Sicherheit & Rendite mit unseren Festzinsangeboten oder Rendite & Verfügbarkeit mit unseren nachhaltigen Fonds. Letztere sind gerade in Zeiten von extrem niedrigen Zinsen eine gute Alternative zum Tagesgeldkonto, wie wir finden.

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mrn

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Matthias Veidt vor 2 Monaten

Warum bieten Sie nicht auch die direkte Anlage in physische Aktien an, vglbar mit den ueblichen Onlinebanken aber eben mit Oekobewertungen als Hilfe und im speziellen zudem konkrete Oekoberater Dienstleistung fuer die Betuchten. Die Oekofonds die bisher auf dem Markt sind ., sind nicht ok.