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Einblick

„Leben und leben lassen“

Unser Business Analyst Richard Günther kauft Bio. Und Fair-Traide. Und macht noch viel mehr Gutes. Im Bereich Social Business ist er bei der Triodos Bank für die Betreuung von Schulen, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen zuständig. Privat ist er seit 35 Jahren im NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V., engagiert. In diesem Beitrag vom Die Farbe des Geldes stellen wir ihn stellvertretend für die Menschen hinter der Triodos Bank vor.

„In einem globalen und generationsübergreifenden Sinne finde ich das Motto ‚leben und leben lassen‘ sehr gut. Die Wertschätzung von Umwelt, Natur und Mensch ist mir wichtig.

Richard GuentherDazu kann gerade der bewusste Umgang mit Konsumgütern einen wichtigen Beitrag leisten. Konsequenter geht es zwar immer, aber jeder kann einen Anfang machen. Ich persönlich kaufe sehr gern Bio- und Fair-Trade-Produkte und versuche, dabei auch regionale Aspekte zu berücksichtigen. Ein Beispiel: Mein Automechaniker hat die Bio-Landwirtschaft zu seinem Hobby gemacht. Da kaufe ich meine Kartoffeln, Karotten und Kürbisse doch lieber direkt bei ihm statt im Supermarkt. Das ist unterm Strich, auch wegen der CO2-Bilanz, viel besser. Regionales Einkaufen erhält unsere örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe; mit Bio-Importen aus Südamerika oder sonst woher würden wir sie kaputtmachen.

Ein bewusster und biologischer Lebensstil ist vielleicht etwas teurer, aber das kann man einfach kompensieren, indem man sich öfter mal fragt, ob man etwas gerade wirklich braucht. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft─ vor allem in Bezug auf Lebensmittel. Muss man etwa immer eine ganze Tafel Schokolade mit 100 Gramm essen oder reicht nicht auch eine kleinere Tafel mit vielleicht nur 75 Gramm, wenn die dafür in Bio-Qualität ist?

Bei meinen Kollegen bin ich übrigens als Initiator unserer kleinen Triodos Bank Fair-Trade-Schokoladenbar bekannt. Ich hatte die Idee, dass wir so allen Kollegen Fair-Trade-Schokolade der GEPA anbieten können, wenn sie im Büro mal Nervennahrung brauchen. Für einen kleinen Kostenbeitrag können sie nachhaltig und ökologisch naschen! Wenn wir mal einen Überschuss an Geld in der Schokoladen-Kasse haben, spenden wir ihn an eine soziale Einrichtung.

Aktivitäten rund um die Natur gehörten schon immer zu meinen privaten Interessen. Mit meinen Kindern gehe ich gern in den Tierpark oder ins Freie, um ihnen meine Wertschätzung und Verbundenheit mit der Natur und den Tieren zu vermitteln. Schon meine Eltern haben mich in dieser Hinsicht sensibilisiert. Als Kind bin ich dem NABU – damals noch Deutscher Bund für Vogelschutz – beigetreten. Ich bin jetzt schon seit 35 Jahren Mitglied. Gemeinsam übernehmen wir Arbeitseinsätze in der Natur, machen Naturpflegearbeiten und betreuen Streuobstwiesen. Im Frühjahr bin ich nicht nur im übertragenen Sinn – mit meiner Arbeit bei einer nachhaltigen Bank – für die ‚Krötenwanderung‘ aktiv: Dann trage ich am Freitagabend und Samstagmorgen wandernde Kröten über die Straße.“

Richard Günther wohnt in der Nähe von Babenhausen, ist Vater von zwei Kindern und ausgebildeter Bankkaufmann. Er hat berufsbegleitend ein Diplom als Betriebswirt mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft (FH) erworben. Über das Studium kam er zu den Nachhaltigkeitsbanken – zunächst zur Ökobank und anschließend zur GLS Bank. Dort konnte er bereits seine ethisch-ökologische Lebenseinstellung mit der vorher konventionell eher wirtschaftlich orientierten Finanzwirtschaft vereinbaren. Seit April 2010 ist er Business Analyst bei der Triodos Bank in Frankfurt am Main. ah

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