Um unsere Website für Sie weiter zu verbessern, benutzen wir Cookies. Durch Nutzung der Seite stimmen Sie unserer Cookie-Richtlinie zu. Mehr über Cookies.

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close

neuigkeit

Nur ein guter Vorsatz

#klimachallenge2020: Höchstens eine Mahlzeit mit tierischen Produkten pro Tag

#klimachallenge2020: Höchstens eine Mahlzeit mit tierischen Produkten pro Tag

Inspiriert durch Jonathan Safran Foers Buch „Wir sind das Klima“ kann ein Mensch pro Jahr 1,3 Tonnen CO2 einsparen, wenn er oder sie höchstens eine Mahlzeit pro Tag mit tierischen Produkten zu sich nimmt. Challenge accepted. Wer ist dabei?

Ich stehe der Klimakrise oftmals paralysiert gegenüber – und ich glaube, dass es vielen anderen Menschen auch so geht. Ich habe den Anspruch an mich klimafreundlich zu leben – und verhalte mich oft widersprüchlich.

Inspiriert von Jonathan Safran Foers Buch „Wir sind das Klima“ – übrigens eine klare Leseempfehlung – nehme ich mir für 2020 eine Sache vor: Ich werde Teilzeit-Veganer und esse höchstens eine Mahlzeit mit tierischen Produkten pro Tag.

Warum? Weil auf individueller Ebene hier der größte (und der am leichtesten umzusetzende) Hebel liegt, um der Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Oder um es mit Foer auszudrücken: „Wir wissen nicht genau, ob Nutztierhaltung ein Hauptverursacher des Klimawandels ist oder der Hauptverursacher.“ Keine tierischen Produkte zum Frühstück und zum Mittagessen zu konsumieren, spart jährlich 1,3 Tonnen CO2 ein. Pro Person.

Ich esse liebend gerne Käse und Joghurt. Es wird mir nicht ganz leichtfallen. Ich versuche es. Wer macht mit?

Michael Rebmann

P.S.: Als Inspiration für die Challenge lohnt sich ein Blick in diese veganen und vegetarischen Blogs.

Was denken Sie über "Nur ein guter Vorsatz"?

Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte tragen Sie Ihren Namen ein

Tanni Tannenbaum vor 5 Monaten

Ja…ich habe das Buch gelesen und fand es auch sehr erstaunlich, wie “einfach” es sein könnte genug CO2 zu sparen. Tatsächlich ist es eben nicht nur der Fleischkonsum sondern eben die ganze Tierhaltung. Ich halte mich jetzt seit einigen Wochen mehr oder weniger konsequent an die Devise: KEIN TIER VOR VIER 🙂 Also ab 16.00 einen schönen Milchkaffee und dann abends Ei, Käse, Joghurt, Salami. Das funktioniert super und ich freue mich jetzt immer richtig auf diese Produkte, statt sie nur gewohnheitsmäßig zu verzehren!

Stefan Körner vor 5 Monaten

Ich lebe vegatarisch von überwiegend Bioprodukten, fahre nur Auto wenn es nicht anders geht, habe einen großen Biogartenmit teilweise Selbstversorgung, heize CO2-Neutra mit eigener Solaranlage, laber mein Biomüsli mit Biomilch soll ich jetzt morgens nicht mehr essen und ansonsten ein schlechtes Gewissen haben? Stattdessen soll man sich morgens wohl Bananen aus der Karibik und abends ein Steak aus Massentierhaltung reinhauen dürfen? Kein Wort zu bio, zu regional, zu nachhaltig, nur eine aus den Fingern gesaute, unbegründete Regel. So eine einseitig gedachte Aktion führt nur wieder zur Ablehnung derjenigen, die “Verbot” schreien, bringt aber sonst wenig. Das mag jeder für sich machen, wenn es in seine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten passt, Daraus eine Bewegung mit schiefem Blick auf alle zu machen, die das für unpassend halten, geht zu weit. In meinen Augen Rohrkrepierer.

Bernhard vor 5 Monaten

Hallo

mein Klimabeitrag ist, dass ich noch nie per Flugzeug in den Urlaub geflogen bin sondern diesen nur in der Region verbringe. Damit habe ich in 54 Jahren mehr CO2 eingespart wie andere. Daher lasse ich mich nun nicht mehr verrückt machen.

Auf meinem Fotoblog gibt es für Hobbyfotografen und Gartenfreunde zum einhähirgen Jubiläum eine Buchverlosung.

Es wir das Buch “Handbuch Samengärtnerei Sorten erhalten. Vielfalt vermehren. Gemüse genißen. von Andrea Heistinger” verlost. Die Teilnahmebedingeungen finden sich hier: https://deramateurphotograph.de/2019/12/14/verlosung-zum-einjaehrigen-bestehen-des-fotoblogs-der-amateurphotograph/

LG Bernhard

Merlijn vor 5 Monaten

Klar, der Ansatz hat was. Du kannst selbst etwas tun. Das macht Mut und das ist schon mal gut. Aber warum überhaupt (nur?) einmal am Tag tierische Produkte? Ich bin kein Veganer, dennoch sind bei mir tierische Produkte selten, seltener als einmal pro Tag. Ein weiterer Aspekt wurde hier schon erwähnt: die fehlende Berücksichtigung der Nachhaltigkeit, der Anbaumethode usw. Ich handele in meinem begrenzte Umfeld verantwortlich (jedenfalls meistens). Ein Auto habe ich noch nie besessen, benutze ausschließlich Öffis, der Energieverbrauch unseres Hauses liegt weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Haushalte usw. usw. Nur wenn ich aus dem Fenster schaue und sehe, wieviel SUVs in unserer kleinen Straße parken, dann wird mir deutlich: ich rette die Welt nicht. Es muss viel mehr passieren und nicht nur in kleinen Schritten. Das, was die meisten Politiker dazu aktiv beitragen, entspricht nicht dem Grundsatz “den Nutzen des Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden”. Schon 1930 schrieb Erich Kästner ein passendes Weihnachtsgedicht, hier nur ein Auszug:

Ziehe denen, die regieren,
bitteschön, die Hosen stramm.
Wenn sie heulen und sich zieren,
zeige ihnen ihr Programm.
Komm, und zeige dich erbötig,
und verhau sie, dass es raucht!
Denn sie haben’s bitter nötig.
Und sie hätten’s längst gebraucht.
Komm, erlös uns der Plage,
weil ein Mensch das gar nicht kann.
Ach, das wären Feiertage,
lieber, guter Weihnachtsmann!

Jonathan Safran Foer: "Die Welt zu retten fängt beim Frühstück an" vor 4 Monaten

[…] #Klimachallenge2020: Höchstens eine Mahlzeit mit tierischen Produkten pro Tag […]