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neuigkeit

Ein Startup hat der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt

Triodos-Kunde ResQ Club rettet Mahlzeiten

Triodos-Kunde ResQ Club rettet Mahlzeiten

Millionen Mahlzeiten aus Restaurants und Cafés landen jährlich im Müll. Das muss nicht sein, finden die Macher von ResQ Club und retten mit einer smarten App leckeres Essen vor der Tonne.

Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in Deutschland im Müll, eine unglaubliche Menge. Wenn es um Lebensmittelverschwendung geht, liegt der Fokus in der öffentlichen Debatte bislang oft auf Privathaushalten. Das ist auch richtig, denn wir können uns alle selbst an der Nase fassen und versuchen, weniger Lebensmittel verkommen zu lassen. Aber auch in der Gastronomie landen Mahlzeiten tonnenweise im Müll. Zwar versuchen Gastronomen schon alleine aus Kostengründen möglichst genau zu kalkulieren – am Ende des Tages oder nach dem Mittagsgeschäft bleiben aber trotzdem viele Mahlzeiten liegen.

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Das nachhaltige Girokonto der Triodos Bank

Das Unternehmen ResQ Club, ein Geschäftskunde der Triodos Bank in Deutschland, hat der Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie den Kampf angesagt und eine smarte Lösung dafür entwickelt: eine App.  Café- und Restaurantbetreiber können in die ResQ-Club-App Speisen oder auch einzelne Zutaten einstellen, die sie nicht verkaufen konnten. In der App sehen Kunden wiederum, ob es in der Nähe ein Restaurant gibt, das Speisen eingestellt hat. Wenn ja, können sie etwas online bestellen und dann vor Ort – zu deutlich günstigeren Preisen – abholen. Von dem Deal profitieren beide Seiten: Die Gastronomen verkaufen Speisen, die sonst im Müll gelandet wären und Kunden kommen an günstiges und leckeres Essen. Bezahlt wird direkt über die App, ResQ Club bekommt bei jedem Verkauf eine kleine Provision.

„Wir können mit unserem Service wirklich etwas bewegen, um die Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie zu verringern“, sagt Janis Englert, der Country Manager des Startups in Deutschland.

Auch interessant: In Frankfurt gibt es einen Foodtruck für gerettete Lebensmittel

Derzeit konzentrieren sich Janis und seine Mitstreiter noch auf den Berliner Markt. „Wir wollen möglichst in Berlin lernen, um im nächsten Schritt ein ausgereiftes Konzept in weiteren Städten auszurollen“, erklärt er. Neben der Hauptstadt machen Gastronomen in Köln, Düsseldorf und München schon mit.

ResQ Club ist ein finnisches Startup, dessen Service inzwischen neben Finnland und Deutschland auch in Schweden und den Niederlanden verfügbar ist. Laut Janis haben sich alleine in Deutschland bereits über 30.000 Menschen die App heruntergeladen. In allen Ländern zusammen sind es rund 300.000.

Im Mai dieses Jahres hat sich der ResQ Club mit MealSaver zusammengetan, einem Startup mit ganz ähnlichem Geschäftsmodell.

Übrigens: ResQ Club ist der Triodos Bank nicht nur als Geschäftskunde verbunden, sondern auch vor Ort: Wir beide haben unsere Büros in dem gleichen Co-Working-Space in Berlin.

mrn

Foto: ResQ Club

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Engel, Anita vor 1 Woche

Mutig! Mutig, weil es im Grunde überfällig ist, dieses brisante Thema „praktisch“ anzugehen. Dadurch gibts auch einen neuen Blick auf unser Konsumverhalten.

Lamm vor 1 Woche

hervorragend, sollte in alle Städte kommen!!