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Einblick

Tausche Büro gegen die weite Welt

Die Sehnsucht nach mehr Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit geht um. Jeder Zweite träumt hierzulande vom Sabbatical. Auf der anderen Seite suchen immer mehr soziale Einrichtungen Unterstützung und Expertenwissen. Unser Geschäftskunde AMAIDI bringt als Freiwilligen-Organisation beide Welten zusammen.

Ein Stammzellenforscher aus Deutschland hat über AMAIDI sein Sinnprojekt gefunden: Er war für sechs Monate in einer indischen Klinik und hat dort beim Aufbau eines Labors mitgeholfen; zuvor wurde er intensiv auf seinen Einsatz vorbereitet und vor Ort von einem AMAIDI-Mitarbeiter betreut. Dies ist nur eine von rund 500 Geschichten, die AMAIDI mitgeschrieben hat. Die Mission der 2006 ins Leben gerufenen Freiwilligen-Initiative ist es, Menschen jeden Alters für ehrenamtliche Projekteinsätze in Non-Profit-Organisationen (NPO) zu vermitteln. Und das weltweit.

Nicht der Typ für Strandurlaube

Seit 2014 hält Tanja Siebert die AMAIDI-Fäden in der Hand. Sie hat auf Basis der Initiative die gemeinnützige GmbH AMAIDI International gegründet und den Posten als geschäftsführende Gesellschafterin übernommen. Ihre Aufgaben: Das dezentrale Netzwerk zentralisieren, 70 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten steuern und die Finanzen im Blick behalten. Im Grunde, so Siebert, „mache ich hier nichts anderes als in jedem global agierenden Unternehmen auch.“ Nur die Inhalte und Ziele ihrer Arbeit sind anders. Zuvor hat die Betriebswirtin weltweit im Management großer Logistikkonzerne gearbeitet und es als erste Frau unter 30 ins Topmanagement geschafft. Eines Tages aber kam ein Wendepunkt; Siebert wollte raus aus der Routine und sich für eine Weile ganztags ehrenamtlich verpflichten. Doch die Suche nach einer sozialen Einrichtung endete erfolglos: „Keiner wollte mich für die Dauer von nur ein paar Monaten engagieren, das war eine frustrierende Erfahrung“, sagt die 42-Jährige rückblickend.

Nachhaltig etwas bewirken

Genau hier setzt AMAIDI an. Je nach Lebenssituation reichen die Projekteinsätze der Freiwilligen von einem Monat bis zu zwei Jahren. Allein dies war für Siebert schon Grund genug, bei AMAIDI einzusteigen; zudem kann sie hier ihre Erfahrung als globale Führungskraft einbringen und Sinn stiften. „AMAIDI und Siebert – das passt“ sagt sie augenzwinkernd. Und genauso „funken“ soll es zwischen den Freiwilligen und der NPO: „Für uns zählt die Qualifikation der Ehrenamtlichen, sie muss zu dem passen, was die soziale Einrichtung gerade braucht“, erklärt Siebert. Aktuell gesucht werden beispielsweise Existenzgründerberater in Togo und Pädagogen für ein Jugendprojekt in Kenia. Wichtig für AMAIDI ist dabei der Wissenstransfer in die sozialen Einrichtungen, damit Projekte auf lange Sicht erfolgreich weiterlaufen. Einen Auszug aktueller AMAIDI-Projekte finden Interessierte unter  www.facebook.com/Amaidi.Deutschland und auf www.freiwilligenarbeit.de.

Beide Seiten profitieren

Und davon profitieren nicht nur die NPOs. Die freiwillig Engagierten kehren oft positiv verändert von ihrer Auszeit zurück. Manche berichteten, dass sie gelassener seien, ihr Leben anders schätzten, erzählt Siebert. Auch Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für ein AMAIDI-Sabbatical freistellen, profitieren von deren Engagement: „In den NPOs lernen Menschen, sektorenübergreifend an Problemen zu arbeiten, unkonventionelle Lösungsansätze zu finden und sich sicher in anderen Kulturen zu bewegen – das sind Dinge, die zunehmend in allen Unternehmen gefragt sind“, ist sich Siebert sicher. kh

AMAIDI-CEO Tanja Siebert musste nicht lange überlegen, als es um die Wahl der passenden Bank ging: „Als gemeinnützige Organisation müssen wir besonders auf die Kosten schauen. Für einen überschaubaren Betrag bietet mir die Triodos Bank alle Funktionen einer modernen Bank inklusive Vier-Augen-Prinzip bei Geldüberweisungen. So kann ich sicher sein, dass jeder eingenommene Cent zurück in unsere Freiwilligenarbeit fließt. Zudem habe ich durch die Zusammenarbeit mit der Triodos Bank die Möglichkeit, selbst Teilhaber an Europas führender Nachhaltigkeitsbank zu sein und so den Wandel unserer Wirtschaft voranzutreiben.“

Quellen Titelbild:
©Amaidi

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