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Einblick

Vegan boxt sich durch

Vehement steigt gegen Ausbeutung von Mensch und Tier in den Ring. Das Berliner Start-up beweist, dass auch Kampfsport vegan sein kann: Vehement ist das weltweit erste und einzige Label für nachhaltige Boxhandschuhe.

Jan Lenarz ist seit zehn Jahren begeisterter Boxer. Eine gute Kampfsportausrüstung ist ihm wichtig. Jan Lenarz ist aber auch Veganer. Beides unter einen Hut zu bringen war bisher so gut wie unmöglich. Mit seinem Label Vehement hat Lenarz das geändert. Unser Geschäftskunde bietet als erste Marke weltweit vegane Boxhandschuhe an, die mit der Veganblume der Vegan Society gekennzeichnet sind.

Fairness ist wichtig beim Boxen

Angefangen hat alles 2013: „Ich brauchte neue Boxhandschuhe, wollte aber keine aus Leder“, erinnert sich Lenarz. Fairness werde beim Boxen großgeschrieben. Wer kämpfe, trage Verantwortung – nicht nur gegenüber dem Gegner, sondern auch gegenüber sich selbst. Das fange aber auch schon beim Konsum an. „Es lässt sich nicht fair kämpfen, wenn das Equipment um den Preis von Leid und Ausbeutung von Mensch und Tier hergestellt wird“, ist Lenarz überzeugt.

Vom Eigenbedarf zum Online-Shop

Auf der Suche nach neuen Boxhandschuhen fand der Kommunikationsdesigner nur Leder- und schlecht verarbeitete Plastikhandschuhe. So beschloss Lenarz, die gewünschten veganen, hochwertig verarbeiteten Boxhandschuhe selbst in Auftrag zu geben. Doch die Mindestmenge für die Produktion lag bei 100 Paar Handschuhen ─ 99 zu viel für einen Boxer. Auch dafür fand Lenarz eine Lösung und baute kurzerhand einen neuen Online-Shop auf. „Wenn ich vegane Boxhandschuhe benötige, warum nicht auch andere?“, dachte er sich damals ─ und behielt recht. Nach nur 24 Stunden waren die Handschuhe aus Polyurethane (Kunststoff) ausverkauft. Und die Marke Vehement war geboren.

Ergänzend zu den veganen Boxhandschuhen für Frauen und Männer bietet Lenarz heute über seinen Online-Shop auch Merchandising-Produkte von Vehement an, unter anderem Baumwoll-Shirts und -Taschen aus kontrolliert biologischer und fairer Erzeugung. Das Design, die Website und der Markenauftritt kommen von Lenarz persönlich, der nach wie vor als Art Director und Web-Designer arbeitet.

„Alles können wir natürlich nicht machen. Daher wäre es schön, wenn sich in der Sportindustrie insgesamt etwas verändern und dort mehr auf Nachhaltigkeit und faire Produktion geachtet würde.“

Jan Lenarz, Gründer und Inhaber von Vehement

Jetzt denkt der Unternehmer über eine Ausweitung seines Angebots nach. Viele Kunden wünschen sich mehr Produkte von Vehement. „Offensichtlich ist es vielen Menschen sehr wichtig, dass es im Sportbereich vegane und zugleich nachhaltige Alternativen gibt“, so Lenarz. Auch an einer weiteren Verbesserung der Nachhaltigkeit seines ersten Produkts arbeitet er derzeit. Vegan und garantiert nicht in Sweatshops hergestellt sind die Boxhandschuhe bereits. Sie werden unter Einhaltung der Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Pakistan gefertigt. Die Fairtrade-Zertifizierung soll nun der nächste Schritt sein. Dafür wird die Produktion der Handschuhe in die Niederlande verlegt, da dort faire Arbeitsbedingungen besser zu kontrollieren sind. „Alles können wir natürlich nicht machen. Daher wäre es schön, wenn sich in der Sportindustrie insgesamt etwas verändern und dort mehr auf Nachhaltigkeit und faire Produktion geachtet würde“, wünscht sich der Vehement-Gründer Jan Lenarz. cv/sr

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Ruth M. vor 5 Jahren

Auch wenn ich mit Kampfsport nicht viel anfangen kann, begrüße ich, dass nachhaltige Firmen auch in Branchen in denen man das nicht erwartet, einen Platz finden.

Richie vor 3 Jahren

Cooler Beitrag,
Du kannst ja mal auf meinem Blog vorbeischauen. https://www.boxsack-kaufen.at

Markus vor 1 Jahr

Toller Beitrag muss ich sagen danke echt…