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Einblick

„Wandel im Kleinen“

Unser Kollege Mitja Seyffert weiß, dass dem Großen das Kleine vorausgeht. So bewirkt er reichlich Positives. Denn der Junior Business Analyst für Kreditkunden aus dem Bereich Erneuerbare Energien ist überzeugt, dass man Veränderungen im Großen gar nicht voranbringen kann, wenn sich im Kleinen nichts wandelt. Ihn stellen wir in diesem Beitrag von Die Farbe des Geldes stellvertretend für die „Menschen hinter der Triodos Bank“ vor.

Mitja Seyffert„Zum Abschluss meines BWL-Studiums habe ich meine Bachelor-Arbeit über nachhaltige Lieferketten geschrieben. Dabei habe ich jeden Teil der Wertschöpfungskette in den Blick genommen – von der Rohstoffextraktion bis zum Ende eines Produkts und der Reintegration in den Zyklus. Jeder kleine Teil kann die gesamte Kette beeinflussen. Allgemein kann man Veränderungen im Großen gar nicht voranbringen, wenn sich nichts im Kleinen wandelt. Das gilt auch für das eigene Bewusstsein. Der einzige Weg für Veränderung ist, wenn jeder Einzelne etwas tut. Denn nur wenn die grundlegenden menschlichen Einstellungen sich ändern, kann sich auch an der materiellen Welt etwas ändern. Jeder muss bei sich selbst anfangen, denn da hat man am meisten Einfluss: immer versuchen, jeden Tag etwas besser zu machen als am vorherigen und den anderen ein gutes Beispiel zu sein.

„Ich möchte Dinge, die mir wichtig sind, vorleben und hoffe, dass ich dadurch vielleicht ein oder zwei Menschen in meinem Umfeld zum Umdenken bringen kann.”

Seit neun Monaten lebe ich überwiegend ohne Fleisch – aus ethischen und Umweltgründen. Fleisch muss für mich nicht mehr sein. Ich kann jedem nur empfehlen, es auszuprobieren und vegetarisch zu leben. Das ist leichter, als man denkt, und leistet einen großen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt. Wenn man den Fleischkonsum in unseren westlichen Ländern auf alle Gesellschaften dieser Welt übertragen würde, dann wäre irgendwann nicht mehr viel übrig von unseren natürlichen Flächen. Daher möchte ich Dinge, die mir wichtig sind, vorleben und hoffe, dass ich dadurch vielleicht ein oder zwei Menschen in meinem Umfeld zum Umdenken bringen kann. Ich fahre aus diesem Grund auch mit dem Fahrrad, nutze öffentliche Verkehrsmittel und konsumiere allgemein sehr bewusst.

Langfristig möchte ich ganz anders leben. Nicht mehr in einer Großstadt wie Frankfurt, sondern dezentral und entkoppelt; wenn möglich, möchte ich ein autarkes Leben führen. Ich träume von einem eigenen Garten, einem Stück Land oder einem großen Fischteich.

Schon heute bin ich viel an der frischen Luft und genieße die Natur. Die Einbindung in einen regionalen Kontext und der persönliche Bezug zum Erzeuger sind mir zudem wichtig.

Im Bereich Erneuerbare Energien, in dem ich jetzt bei der Triodos Bank tätig bin, habe ich zuvor ein Praktikum gemacht. Für unsere Gesellschaft ist das ein wichtiges Thema. Wenn wir im Einklang mit der Natur leben wollen, kommen wir um regenerative Energien nicht herum. Und besonders spannend finde ich es, auf diesem Feld große Projekte zu finanzieren, bei denen ein direkter Mehrwert unmittelbar erkennbar ist.“

Mitja Seyffert ist 24 Jahre und kommt aus Schleswig. Er hat in Bayreuth BWL studiert und nach dem Bachelor-Abschluss im März 2012 als Praktikant bei der Triodos Bank in Frankfurt angefangen. Seit September arbeitet er als Junior Business Analyst für Kreditkunden aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Für das kommende Jahr plant er, einen Master-Abschluss im Ausland zu machen. ah

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