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Einblick

Warum es Eco-Fashion Blogger gar nicht so einfach haben …

... und wie sie kreativ damit umgehen

... und wie sie kreativ damit umgehen

Anfang Juli öffnet in Berlin die Fashion Week ihre Pforten und Laufstege – eine Pflichtveranstaltung für alle Modeblogger. Auch die grünen Messen wie die Ethical Fashion Show erwarten junge Modebegeisterte, die mit Kamera und Laptop unter dem Arm durch die Ausstellungs- und Showhallen ziehen und ihren Followern von ihren Lieblingsentdeckungen berichten.

Mit Eco-Fashion Blogs ist das ja so eine Sache. Nachhaltige Mode funktioniert nach komplett unterschiedlichen Mechanismen als ihr konventionelles Pendant und somit auch ihre Berichterstattung. In der konventionellen Mode sieht es etwa so aus: Hunderte professionelle Modebloggerinnen und Blogger werden mit Goodiebags versorgt, auf Fashion Shows rund um den Globus eingeladen und in gut bezahlte Werbepartnerschaften eingebunden, um ständig neuen, frischen, bunten Content zu produzieren. Für eine Branche, die auf niedrige Produktionskosten und hohe Marketingausgaben gepolt ist, zahlt sich das aus: Postet ein bekanntet Blogger ein Foto von sich auf Instagram in einem besonderen Shirt, kann es am nächsten Tag schon ausverkauft sein.

Die Eco-Fashion Branche setzt hingegen auf „Buy good, buy less“ und setzt in ihrer Kalkulation auf hohe Produktionskosten und wenig Marketingbudget. Somit müssen Eco-Modeblogger kreativ werden, wie sie mit dem Rohstoff ihres Contents umgehen.

Jeden Tag ein neues, selbstgekauftes Eco-Fashionstück zu posten ist weder nachhaltig, noch bezahlbar. Also die selbe Hose öfters posten? Pressefotos von Kollektionen posten statt Selfies?? Zwischendurch auch über Bio-Frühstückscafes oder Naturkosmetik berichten, um seinen Usern frischen Stoff liefern zu können?

Ein Konzept was ich sehr mag ist das der Kleiderei: Hier kann man sich coole Klamotten ausleihen, statt sie zu kaufen. Vielleicht wäre da ja ein Modell Eco Fashion Labels und Blogger noch näher zusammen zu bringen? Labels könnten ein paar Stücke aus der neuen Kollektion in einen Eco-Fashion Blogger Pool geben, woraus sich die Eco-Fashion Blogger bedienen und ihre Outfit-Shootings machen können. Lasst uns da noch mal weiter drauf rumdenken.

dariadaria_portraitDariadaria

Maddie ist eine der wenigen hauptberuflichen Bloggerinnen, die sich intensiv mit nachhaltiger Mode beschäftigt. Sie lebt seit einiger Zeit vegan und folgt ihrem Credo, wenig Schadstoffe in und an ihrem Körper zu haben und der Welt wenig Schaden zufügen zu wollen. Der Wandel von einem „normalen“ Lifestyleblog zu einem Blog mit Fokus auf nachhaltigen Konsum lief nicht immer ohne Wachstumsschmerzen ab. Einige User warfen ihr vor, das Thema Nachhaltigkeit nicht konsequent genug umzusetzen. Paradoxerweise besonders die, die selber gar nicht nachhaltig leben.

Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen Und mit ihrer Lebensfreude, ihrer charmanten Art und Lust an schöner Inszinierung, erreicht sie eine riesige Fangemeinde.

gru╠ênemodeGrüne Mode

Kirsten Brodde ist Expertin für nachhaltige Mode. Von Produktionsbedingungen bis zur Materialkunde, von kleinen Labels und den Anstrengungen oder Nicht-Anstrengungen der Großen, die Greenpeace Mitarbeitern hat dazu schon einmal vor Ort recherchiert. Auf Grüne Mode stellt sie zusammen mit Mitstreitern News und Labels aus der Welt der nachhaltigen Juni.

getchanged_logoGet changed – Fair Fashion Network

Auf Get Changed findet man nicht nur über eine gute Übersicht über Labels, Stores und Onlineshops von nachhaltiger Mode, sondern auch ein Onlinemagazin mit Geschichten aus der Eco-Fashion Welt.

fairaporter_portraitFair-a-porter 

Als Modejournalistin für Titel wie die Die Zeit oder die Süddeutsche hat Alex Bohn ein scharfes Auge für Stil- und Designfragen. Sie begeistert sich für Mode als Kreativ- und Ausdrucksmedium und kann auf ihrem Blog der Leidenschaft nachgehen, die ganze Geschichte von Mode zu erzählen. Nicht nur Model- und Catwalk Stories, sondern Geschichten über die Macher der Mode. Auf Fair-a-Porter bekommen nur die Labels eine Plattform, die Nachhaltigkeit und Transparenz in ihrer DNA haben.

gru╠ênistdasneueschwarz_portraitGrün ist das neue schwarz

Ein Aufenthalt in Bangladesch inspirierte die Journalistin Ellen Köhrer dazu einen Blog über faire Mode starten. Auf dem gibt sie Shopping- und Veranstaltungstipps, teilt Gedanken und Neuigkeiten über Marken und Kollektionen

reblog_logoRe-Blog

Auf dem grünen Blog vom Otto Versand schreiben einige Blogger aus der Nachhaltigkeitswelt über Themen wie ökologisch Reisen oder grüne Festivals – und natürlich auch über das ein oder andere Modethema.

modeaffaire_portraitModeaffaire 

Wer noch nicht ganz durchblickt was nachhaltige Mode eigentlich bedeutet, was für Siegel und Hersteller, Organisationen und Verbände es gibt, kann bei der Modeaffaire sein Wissen erweitern. Gründerin Sabine Segerer schreibt hier mit Hilfe von einem kleinen Team „Um möglichst viele Menschen für diese Mode zu begeistern, sie für die Qualität ihrer „zweiten Haut“ zu sensibilisieren und ihnen den Zugang zu Designern und Versand einfach zu machen.“

 

Seit 2011 bloggt Julia Manzke auf Green Friday über verschiedene Facetten des nachhaltigen Großstadtlebens. Ihr Herz schlägt für Ideen, die die Welt ein bisschen besser machen. Und weil sie findet, dass Nachhaltigkeit Spaß machen muss, versieht sie ihre Geschichten gerne mal mit einem Augenzwinkern. Julia schreibt nicht nur – sie liest auch leidenschaftlich gerne Blogs und ist aktiver Teil der deutschen Nachhaltigkeits-Blogosphäre. Für die „Die Farbe des Geldes“ stellt sie daher regelmäßig ihre Lieblingsblogs vor.

Bildquelle der Bilder im Titelbild: Armedangels

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