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Interview

FRAGEN KOSTET NICHTS: Tiny Houses

Von Zeit zu Zeit stellen wir 15 Fragen an einen der Geschäftskunden, die bei uns ein Konto führen oder Einlagen in Form von Fest- oder Termingeld haben. Die erste Frage ist fix; aus den restlichen 14 Fragen kann sich unser Kunde 4 weitere aussuchen, um sein nachhaltiges Handeln vorzustellen. Heute gibt uns Isabella Bosler Antwort, Gründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens Tiny Houses.

Tiny Houses – kurz vorgestellt

Die Tiny Houses Consulting UG ist ein Start-up mit Spezialisierung auf Bauberatung für den Bereich Mini- und Kleinhäuser. Konkret geht es zum einen darum, einen Überblick über den europäischen Markt zu bieten, zum anderen entwickeln wir auf Basis der Umfragerückmeldungen unserer Website-Besucher derzeit selbst ein Konzept für ein ökologisches Kleinhaus. Die Entwicklung dieses Konzepts lässt sich auf Ecohome 4.2 mitverfolgen.

Warum hat sich Tiny Houses für eine nachhaltige Bank entschieden?

Ökologie und Nachhaltigkeit, das ist der Grundgedanke des „Small House Movement“. Die Bewegung kommt aus den USA und propagiert Downsizing, die Reduzierung des Wohnraums auf das Wesentliche. Dieser Gedanke steht hinter meinem Unternehmen, aber auch für mich persönlich ist dies ein wichtiger Aspekt. Deshalb fand ich es einfach konsequent, neben einem Ökostromanbieter für das Büro auch eine nachhaltige Bank zu wählen.

Am Anfang steht immer eine Idee – aus welcher Idee ist Tiny Houses entstanden?

Vor zwei Jahren las ich einen Artikel über das „Small House Movement“ und die Tiny Houses, das heißt Häuschen mit teilweise nur zehn Quadratmetern Wohnfläche. Mich faszinierte das Thema sofort – vermutlich wirkt auch bei Häusern so etwas wie das Kindchen-Schema. Ich hatte sofort den Gedanken, dass kleine Häuser, wenn auch nicht ganz so „tiny“, bei uns in Deutschland ebenfalls Zukunft haben könnten. Die Idee für das Ecohome 4.2 entstand dann aus dem Überblick über den Markt und dem fehlenden Angebot an kleinen ökologischen Häusern hierzulande.

Die Wunschfee macht einen Besuch in Ihrem Haus – welchen Wunsch sollte sie jetzt gleich und sofort erfüllen?

Ich würde mir wünschen, dass die gute Fee den Betreiber eines Biohotels mitbringt, der auf seinem Gelände ein zusätzliches kleines Gästehaus errichten lassen will. Unser Ecohome 4.2-Konzept lässt sich ganz einfach auch an die Bedürfnisse in der Hotellerie anpassen, und es gäbe durch eine Realisierung in diesem Bereich sozusagen ein „Musterhaus“, in dem interessierte Bauherren übernachten und testen könnten, wie es sich in so einem Haus wohnt und schläft. Das wäre wirklich ideal.

Was sind die größten Herausforderungen, denen sich Tiny Houses stellen muss?

Der Zuspruch, den wir gerade für das Ecohome 4.2-Konzept erhalten, ist sehr gut. Die Herausforderung liegt also weniger in einer Etablierung auf dem Markt als darin, mit geringen finanziellen Mitteln – die Firma finanziert sich bisher nach dem Bootstrapping-Prinzip – möglichst viel zu bewegen. Beim Bootstrapping finanziert sich ein Start-up aus eigener Kraft in kleinen Schritten aus dem erwirtschafteten Gewinn. Nächste Schritte werden immer erst dann unternommen, wenn die laufenden Einnahmen dafür ausreichen. Bei der Entwicklung des Ecohome 4.2 stehen gerade einige Simulationen an, zum Beispiel für die Berechnung des Energiebedarfs und -verbrauchs, da es in diesem Größenbereich kein Referenzhaus gibt, an dem wir uns orientieren könnten.

Nehmen wir an, Ihnen stünde eine Million Euro als Budget frei zur Verfügung. Was würde Tiny Houses damit tun?

Diese Million Euro würde in einen Mini-Musterhauspark mit drei unterschiedlichen Ecohomes 4.2 investiert werden. Ich denke, es ist wichtig, dass sich interessierte Bauherren einen direkten Eindruck davon machen können, wie angenehm das Raumklima bei natürlichen Baustoffen ist, wie kabellose Lichtschalter funktionieren, wie ein Elektroauto am Carport aufgeladen wird, und dass sie vor Ort verschiedene Versionen des Ecohome 4.2 vergleichen können. Genauso wie in einem Musterhauspark für „die Großen“.

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