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Ökologisch, fair und einfach schön – ekn footwear im Porträt

Noel Klein-Reesink geht mit seinem Schuhlabel den nachhaltigen Weg

Noel Klein-Reesink geht mit seinem Schuhlabel den nachhaltigen Weg

Klassische, sportliche Schuhe und stilvolle Accessoires werden nach strengen ökosozialen Standards in Portugal und Deutschland hergestellt. Noel Klein-Reesink geht mit seinem jungen Schuhlabel ekn footwear den nachhaltigen Weg.

Am Beginn der Erfolgsgeschichte von ekn footwear stand die Suche eines Mannes nach Schuhen. Aber nicht nach irgendwelchen Schuhen. Ökologisch sollten sie sein. Fair produziert und „made in europe“. Schlicht und funktional, sportlich im Design. Noel Klein-Reesink fand 2012 zwar nicht den passenden Schuh, dafür aber eine Marktlücke.

Die ersten ekn footwear Modelle waren Sneaker, mittlerweile bietet das Label auch Booties, Loafer und Sandalen für Damen und Herren. „Ich bin ein Kind der 90er Jahre, mit dem Skateboard und Markenglauben aufgewachsen“, erzählt Noel. Beim Schuh-Design arbeitet er daher mit Mr. Bailey zusammen, der bereits für namhafte Firmen entworfen hat. Das Ergebnis sind zeitgemäße und trotzdem zeitlos schöne, schlichte Schuhe aus Leder und veganen Materialien. Gürtel, Taschen und Portemonnaies ergänzen das Angebot.

Noels Schuhe werden sehr gut angenommen. 2016 hat er einen Laden in Frankfurt eröffnet und plant mit seinem Online-Shop in neue Märkte zu gehen: Nach Australien, in die USA und auch nach Spanien.

Nichts wegwerfen, sondern verarbeiten

Noel verwendet ausschließlich chromfrei gegerbtes Leder aus Europa. Als weitere Materialien kommen Bio-Baumwolle und –Kork sowie Recycling-Kunstleder und -Sohlen zum Einsatz. Verschlüsse und Ösen sind nickelfrei. Zur Philosophie von ekn footwear gehört es auch, sparsam mit unseren Ressourcen umzugehen. „Durch neue Technik bleiben in der Produktion wenige Reste übrig“, sagt der Unternehmer. Aus dem nicht vermeidbaren Leder-Überschuss entstehen kleine Schlüsselanhänger oder Lederapplikationen. Und die Versand-Logistik ist CO2-neutral.

Fair produziert in Portugal

Als Produktionsstandort wählte Noel Portugal, das neben Italien und Spanien auf eine lange Tradition in der Schuhindustrie blickt. „Die Ursprungsidee war in Deutschland zu produzieren, was sich durch die hohen Lohnkosten als schwierig erwies. Wir bieten ein hochwertiges Produkt zu einem, im Verhältnis zum Aufwand und Produktionskosten, geringen Preis“, erläutert er. In Portugal werden die Schuhe von Hand unter fairen Arbeitsbedingungen und gerechter Entlohnung gefertigt.

 

ekn footwear
Schuhe gelten in der Mythologie als Symbol für Fruchtbarkeit.

Daher hat Noel Klein-Reesink sein Label ekn footwear genannt – gesprochen „i’kin“, was in einer alten Sprache des Osmanischen Reiches Samen oder Saatgut bedeutet. In ekn footwear steckt also die Idee, dass jeder das Saatkorn für eine bessere Welt sein kann.

 

Max Herre ist Fan von ekn footwear

„Für einen erfolgreichen Weg braucht es Partner aus vielen Bereichen“, ist Noel überzeugt. So brachte ihn sein früherer Job sowie ein Freund und ehemaliger Arbeitskollege zur Triodos Bank als er auf der Suche nach dem passenden Konto bei einer Nachhaltigkeitsbank war. Und zusammen mit Max Herre entstanden tolle Signature-Schuhe, die von dem Rapper und Sänger gestaltet wurden und dessen Namen tragen. Solche Projekte mit Partnern sind für den Unternehmer nicht nur Marketing, sondern auch eine reiche Inspirationsquelle. 2017 hat ekn zudem eine Kooperation mit Freundeskreis und stattet die Musiker rund um Max Herre zu ihrem 20-jährigen Jubiläumsjahr mit einem eigenen Schuh aus.

 

 

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Christiane Henker vor 5 Monaten

Ich stelle mir darunter Schuhe vor die nicht aus Leder sind, aber ekn footwear bietet auch Schuhe aus Leder an-schade. Leder ist nämlich kein Abfallprodukt, dafür werden gezielt Tiere getötet.

Burkhard Doleski vor 5 Monaten

Also ich kann diese Firma absolut nicht gut heisen. Auch wenn die nebenher auch Vegane Schuhe herstellen ist es nicht in ordnung das hier das Verarbeiten von der Haut von ermordeten Tieren angepriesen wird ! Tierhaltung, Tiermord und Verabeiten von Leichenteilen ist nicht Nachhaltig, nicht Ökologisch und auch nicht Moralisch vertretbar !!! Ich bin seit 30 Jahren Veganer !

Antwort an Burkhard Doleski
Johannes Hüttner vor 5 Monaten

Leder ist ein Naturprodukt. Ob man das ethisch findet, hängt sehr davon ab, wie sehr man sich mit diesem Material und möglichen Alternativen auseinandersetzt. Es gibt bei allem technischen Fortschritt kein Material, das gleichermaßen widerstandsfähig, flexibel, langlebig, chemiefrei sowie fossilienschonend produziert werden kann – und letztlich auch vollständig biologisch abbaubar ist. Sämtliche andere Naturprodukte und Kunststoffe, die zwar unter dem Begriff vegan firmieren können, sind das nicht oder eben nur teilweise. Insofern ist es wichtig, den gesamten Produktionsprozess, die Nutzungsdauer und -intensität sowie die Entsorgungsmöglichkeiten zu betrachten, um einen angemessenen Einsatz von unterschiedlichen Materialien und die ökologische Nachhaltigkeit beurteilen zu können. EKN Footwear scheint sich dieser Komplexität zu stellen.