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neuigkeit

8 einfache Spartipps

Geld zur Seite zu legen, ist gar nicht so schwer

Geld zur Seite zu legen, ist gar nicht so schwer

Spartipps gibt es wie Sand am Meer. Wir haben 8 einfache Strategien zusammengestellt. Hier geht es nicht um Fonds, Aktien etc. sondern um ungewöhnliche Tipps für den Alltag.

Es gibt zahlreiche Websites und Bücher mit Strategien rund um das Thema Sparen. Wir haben uns auf die Suche nach ganz einfachen Strategien, nach ungewöhnlichen Spartipps gemacht, die sich leicht umsetzen lassen. Denn wie so oft im Leben, sind die Ambitionen beim Sparen groß, viele Spartipps überzeugen in der Theorie, an der Umsetzung hapert es allerdings.

 

Spartipp 1: Setze dir spielerische Regeln

Du kannst dir zum Beispiel die Regel setzen, immer wenn du einen 5-Euro-Schein im Geldbeutel hast, ihn beiseite zu legen. Jedes Mal, wenn du 10 oder 20 Scheine beisammen hast, kannst du sie gegen einen 50- oder 100-Euro-Schein eintauschen, damit das Geldbündel nicht zu groß wird. So kannst du dir beispielsweise Taschengeld für den nächsten Urlaub zusammensparen oder du sparst auf größere Ziele und zahlst das Geld regelmäßig auf dein Tagesgeldkonto ein.

Ein ungewöhnlicher Spartipp ist die 52-Wochen-Spar-Challenge. Sie geht folgendermaßen: Du startetest zum Beispiel in der ersten Woche des neuen Jahres und wirfst einen Euro in eine Sparbüchse. In Woche zwei legst du zwei Euro hinein, in Woche drei sind es drei Euro usw. In der letzten Woche des Jahres sind es dann 52 Euro. Insgesamt kommen so 1378 Euro zusammen. Nicht schlecht, oder? Natürlich kann die 52-Wochen-Challenge auch in eine 26-Wochen- oder 13-Wochen-Challenge umgewandelt werden, ganz egal.

 

Spartipp 2: Aufrunden zu deinen Gunsten

Jedes Mal, wenn du dir etwas Größeres gönnst, beispielsweise neue Kleidung oder wenn du schön essen gehst, kannst du aufrunden. Wie das geht? Kosten neue Schuhe beispielsweise 76,99 Euro, rechnest du innerlich mit 80 Euro und überweist dir 3,01 Euro auf ein Sparkonto. Natürlich kannst du auch großzügiger aufrunden – etwa immer auf die nächsten 100 Euro. Kosten die neuen Schuhe beispielsweise 155 Euro, überweist du dir 45 Euro, die Differenz zu 200 Euro, auf dein Sparkonto. Übrigens: Wem das selbstständige Überweisen zu aufwändig ist, kann Apps dafür nutzen, die einem beim kreativen Sparen helfen: beispielsweise Savedroid oder Clinc.


Doppelt nachhaltig: Die Fonds der Triodos Bank sind gut für die Umwelt und den Geldbeutel


Spartipp 3: Automatisiere dein Sparen

Du kannst dir die Regel setzen, nicht nur eine gewisse Summe, sondern stattdessen einen gewissen Prozentsatz deines Nettoeinkommens pro Monat zu sparen – zum Beispiel 2 Prozent. Jedes Mal, wenn dein Einkommen steigt (oder auch sinkt), passt sich die Sparsumme an.

 

Spartipp 4: Fange früh an zu sparen

Wenn du es kannst, fange möglichst früh mit dem Sparen an. Jeder zusätzliche Monat macht sich später bemerkbar. Bei kleinen Beträgen ist dies auch für viele von uns möglich. Ein Tipp für alle, die Kinder haben: Die Großeltern, Tanten und Onkels bitten, anstelle von einem neuen Kuscheltier lieber etwas Geld in den Sparplan des Kindes zu stecken. Später dankt einem der Nachwuchs dies bestimmt!

 

Spartipp 5: Geschenke sparen

Hier geht es nicht darum selbst mit Geschenken zu geizen, sondern Geldgeschenke grundsätzlich nicht auszugeben. Stattdessen kannst du das Geld auf ein Konto einzahlen oder beiseite legen (siehe Punkt 1). Bei Geldgeschenken fällt uns das Sparen oft leicht, weil wir sie meist nicht eingeplant haben. Für Fortgeschrittene: Familie und Freunde nett dazu bringen, anstelle von Gutscheinen (viele davon werden nie eingelöst) lieber Bargeld zu verschenken.

 

Spartipp 6: Spare unter „öffentlichem Druck“

Vielen Menschen, die beispielsweise aufhören wollen zu Rauchen, hilft es, wenn möglichst viele Leute Bescheid wissen. So erhöht sich der soziale Druck auch tatsächlich die Zigarette wegzulassen. Dieses Prinzip kann man auch auf das Sparen übertragen. Früher haben viele Menschen zusammen in Sparvereinen gespart. Jedes Vereinsmitglied verpflichtete sich dabei, einen gewissen Beitrag regelmäßig beiseite zulegen. Passierte es nicht, gab es Sanktionen. Was nach altbackenen Biertisch-Gesellschaften klingt, kann heute noch funktionieren – beispielsweise kann man sich virtuell mit Freunden zusammentun und eine WhatsApp-Spargruppe aufmachen.

Spartipp 7: Sage nein zum Dispo

Das Konto zu überziehen ist teuer – das gilt natürlich auch bei der Triodos Bank (wir wünschen uns, dass unsere Kundinnen und Kunden ihr Konto möglichst gar nicht oder selten überziehen). Wer mal den sogenannten Dispositionskredit (umgangssprachlich einfach”Dispo”) nutzt, weil er oder sie eine ungewöhnliche Belastung hat, sei es drum. Wer regelmäßig über seine Verhältnisse lebt, sollte tunlichst umsteuern.

 

Spartipp 8: Befolge die 3-Tages-Regel

Dieser Tipp hilft indirekt beim Sparen – und kann gerade deshalb sehr effizient sein. Die 3-Tages-Regel besagt, dass Konsumgüter nicht sofort gekauft werden. Stattdessen wartet man 3 Tage und stellt sich die Frage: “Brauche ich das wirklich?”. Viele Spontankäufe haben sich dadurch erledigt

 

Wer mehr zum Thema Sparen lesen will, findet hier einen Artikel mit 5 Tipps, wie man auch mit kleinem Geldbeutel etwas zurücklegen kann. Habt ihr weitere ungewöhnlich Spartipps? Dann schreibt sie uns gerne als Kommentar.

mrn

 


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Jochen vor 2 Jahren

Besonders wichtig finde ich, dass Spartipps wirklich einfach und praktikabel sind. Das sind sehr gute Tipps!

Claudia L. vor 2 Jahren

Super Zusammenfassung, klingt alles schön kinderleicht durchzuführen + ist es sogar!

10 Geldfehler, die du unbedingt vermeiden solltest vor 6 Monaten

[…] Mehr zum Thema: Sechs einfache Spartipps […]

HORST ISENSEE vor 2 Monaten

einige wende ich seit jahrzehnten an !

Ole vor 4 Wochen

Ich habe für mich die 100/500 – Regel erfunden. Die besagt: Jedes Mal, wenn ich mir etwas gönnen möchte, was mehr als 100€ kostet muss ich 500€ mehr auf dem Konto haben als das letzte Mal, als ich mir was über 100€ gegönnt habe.

Die Beträge lassen sich natürlich nach dem Einkommen etc. anpassen und notwendige Dinge (Miete, Inspektion, etc.) sind natürlich ausgenommen. Es geht ausschließlich um eigentlich unnötige Ausgaben.

Weiterer Tipp: Drüber schlafen. Gerade seit dem Onlineshopping habe ich viel zu viel impulsiv gekauft. Jetzt pack ich alles nur noch in den Warenkorb. Nur wenn ich 24h später das auch noch möchte wirds gekauft.

Anonymous vor 4 Wochen

Ich muss auch ab sofort mehr über die Notwendigkeit meiner Käufe nachdenken. Viele Dinge, die ich besitze, bereue ich heutzutage gekauft zu haben, weil ich rein aus dem Impuls heraus gekauft habe und mich durch meine Vorfreude dazu verleiten lassen habe. Da denkt man weniger über die Nachteile nach. Das hört jetzt auf.

Der Trick mit dem öffentlichen Druck ich übrigens sehr gut und den wende ich schon seit Jahren an, wenn ich mich bei etwas überwinden will ohne gleich wieder alles hinzuschmeißen.