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neuigkeit

Warum viele Anleger das Klima belasten ohne es zu merken

Nachhaltige Fonds verringern weltweiten CO2-Ausstoß

Nachhaltige Fonds verringern weltweiten CO2-Ausstoß

Für viele Fonds spielen ökologische oder soziale Aspekte keine Rolle. Anleger, die in sie investieren, vergrößern ihren ökologischen Fußabdruck oft ohne es zu merken. Doch es gibt Alternativen.

Für die meisten von uns hat eine Geldanlage ein Ziel: finanzielle Rendite. Das ist richtig und wichtig. Doch nur wenige Menschen stellen sich zusätzlich die Frage, welchen Effekt Geldanlegen darüber hinaus haben kann – zum Beispiel bei Investitionen in Fonds und Fondssparpläne.

Viele gängige Fonds investieren das Geld ihrer Kunden in Unternehmen, die sehr viel CO2 verursachen. So kann es sein, dass Anleger ihren ökologischen Fußabdruck deutlich vergrößern, ohne es zu wissen. Der negative Einfluss auf die persönliche Klimabilanz kann enorm sein. Auch wer seine Lebensmittel im regionalen Bioladen kauft und mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, kann die persönliche Bilanz oft nicht mehr ausgleichen.

Ein Beispiel: Die Verbraucherzentrale Bremen hat Anfang 2015 in einer Untersuchung gezeigt, dass bereits 1000 in einen Fonds investierte Euro die CO2-Bilanz stark beeinflussen können. Wer damals 1000 Euro in den Fonds investierte, der in der Studie am schlechtesten Abschnitt, finanzierte damit den Ausstoß von rund 904 Kilogramm CO2 pro Jahr. Beim Triodos Sustainable Equity Fund waren es hingegen mit 163 Kilogramm deutlich weniger. Die Differenz entspricht etwa dem Ausstoß an Treibhausgasen, der bei einer Autofahrt über 4.600 Kilometer entsteht – also beispielsweise einer Fahrt vom Nordkap bis nach Neapel.

Die negativen Auswirkungen von Investitionen rücken nur langsam in das Blickfeld der Öffentlichkeit – doch gerade in der letzten Zeit tut sich etwas: Der Begriff „Divestment“ (Deutsch: Deinvestition) wird langsam geläufiger. Er bezeichnet, wenn Investoren sich aus ökologischen oder ethischen Gründen aus bestimmten Anlagen zurückziehen – also deinvestieren. In den meisten Fällen bezieht sich Divestment auf Unternehmen aus dem Bereich fossile Energien. Dass der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst, zeigt auch der jährliche Bericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG). 2016 ist der Markt in Deutschland demnach im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf knapp 157 Milliarden Euro angewachsen.

Bei nachhaltigen Fonds profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel der Anleger: Studien zeigen, dass die Rendite von nachhaltigen Fonds der ihrer konventionellen Pendants in nichts nachsteht. Eine kürzlich veröffentlichte Metastudie zeigt, dass nachhaltige Investments in vielen Fällen sogar bessere Renditen erzielt als konventionelle.

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